Der direkte Weg nach Bolivien über eine Schotterpiste soll ziemlich verwahrlost, sehr sandig und nur mit Allrad befahrbar sein. Deshalb habe ich einen Umweg über die Pazifikküste vorgezogen.
Bis zur Pazifikküste waren es 300 km in 3700 bis 4000 Höhenmeter zu überwinden. Dann durchquerte ich die größte Kupfermine weltweit, bis ich auf Meereshöhe landete und 200 km an der Pazifik-Küste entlang fuhr.
Eindrucksvoll die Dörfer am Strand die eher Schrebergartensiedlungen ähnelten.
Das nächste Ziel lautete Iquique - eine größere Stadt im Norden Chiles. Hier plante ich 2 Tage ein - einfach mal relaxen, bevor Bolivien auf dem Plan stand.
Nach dieser Erholung (lief ca. 26 km zu Fuß die Stadt besichtigen) ging es gleich hinter dem Ort wieder bis auf eine Höhe von 4300 m. Dann erreichte ich die chilenische - / bolivianische Grenze, an der ich beinahe vorbeigefahren wären. Die Grenzformalitäten waren sehr chaotisch. Bis alle Zettelchen, Kopien, Stempel, ... vorhanden waren, vergingen ca. 2 Stunden.
Die weitere Strecke (auch wieder in Höhen um die 3800 m bei 12 Grad) führte über Oruro (nicht erwähnenswert) nach Colchani (Salar de Uyuni).
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